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Alt 29.03.2010, 11:12   #1
black-brown-white
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Registrierungsdatum: 22.06.2005
Ort: Kärnten
Beiträge: 1.196
was ganz simples aus der basilicata

hallo zusammen, war gestern bei einem italiener aus der basilicata eingeladen und das schöne ist, da lernt man immer was neues kennen. noch dazu durfte ich ihm beim kochen helfen und es war wirklcih sehr gut, was er da bot. die basilicata ist als sehr arme gegend in italien bekannt und bildet beim stiefel so ziemlich den teil zwischen fernse und spitze. jedenfalls machte er das gerichta uf zweierlei art.
wie es heisst wiess ich leider nicht.
also einerseits machte er es auf die italienische art und dann och auf kärntnerisch. kann nicht sagen dass letztere schlechter war, deftiger, ja.
also:
man nehme:
dinkelmehl, vermische es mit ein wenig fruchtigem olivenöl und wasser, dazu salz und oregano nicht zu knapp. dann forme man aus dem ziemlich batzigen teig fladen und rein in die mit etwas olivenöl besprühte beschichtete pfanne.
man bäckt beide seiten gut aus und tropft alles mit grep ab.
jetzt fleischtomaten, die man ja schon kriegt schälen, entkernen und gut verkochen. eine reife avocado auslöffeln und mit einer gabel glattrühren, bzw. zermantschen. zu den tomaten etwas kerbel, thymian pfeffer salz und gut einkochen. die ausgekühlten fladen, die etwa einen haloben cm dick sind in kleine stücke schneiden und dazugeben. dann alles mit einer sehr pikanten salami abschmecken und diese eben icht vorher anbraten. fertig.
die kärntner version: ebenfalls gleicher teig, nur statt des oreganos kümmel und statt des olivenöls kürbiskernöl. wieder gut ausbacken und zur seite stellen. nun guten speck anrösten, und auslassen, rosmarin dazu, zwieblel klein gehackt und die klein geschnittenen fladenstüpcke in kürbiskernöl mitbraten. fertig.
beide varianten sehr empfehlenswert, wenn auch grundverschieden.
wer also mal keine nudeln will, eventuell sonst wenig zu ahuse hat, der kann sowas mal probieren, mir schmeckte es vorzüglich.
als hauptgericht gabs dann aber was ganz tolles:
wieder dinklemehl und hefe, salz ein wenig zucker gut aufgehen lassen, etwas olivenöl dazu und ein ei.
dann in rollen formen und diese in olivenöl fritieren.
fingerdick gehen die ein wenig auf und dazu gabs geschabtes rindfleisch, rostraten, oder auch rumbsteak genannt.. einen guten salat und fertig.
der nachtisch war dann meine sache, eine schokoladenbayerncreme mit mandarinen, nicht clementinen, oder sost was, sondern mandarinen, die es kaum noch wo gibt! warum frag ich mich wirklich, von den paar kernen abgesehen, kann doch keine der abarten der mandarine das wasser reichen.
schöne gruesse:

bbw
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